Von Bundaberg ins Great Barrier Reef

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Am 13.03.09 landen wir nach Zwischenstopps in Singapur und Sydney mittags in Brisbane. Inzwischen ist klar, dass der der Cyclone Hamish, der zeitweise die Kategorie 5 hatte und sich Bundaberg näherte, aufs Meer abdreht und sich langsam abschwächt. Dafür hält uns eine andere Hiobsbotschaft gefangen: das Blutbad von Winnenden. Noch vor wenigen Tagen hatten wir uns mehrmals in Winnenden aufgehalten.

Wir nehmen uns einen Leihwagen und fahren die Küste entlang nach Norden. In Mooloolaba suchen wir nach der Cutty Wreng und der Desert Eagle.  Wir finden beide in benachbarten Marinas, aber bei der Desert Eagle ist niemand an Bord. Auf der Cutty Wreng gibt es ein freudiges Wiedersehen mit Lyn und Paul. Leider drängt die Zeit, weil wir noch ein Hotel suchen müssen. In Noosa finden wir ein schönes Hotel, das an der Hauptstrasse liegt, aber an der anderen Seite einen direkten Zugang zum Strand hat. Hier könnte man gut Urlaub machen.

Am nächsten Tag sind wir am frühen Nachmittag in Port Bundaberg. Unsere Aquila steht unversehrt an Ihrem Platz. Später erfahren wir, dass der Cyclone Hamish schon 55 kn Wind gebracht und viel Regen hinterlassen hat.

Von den uns bekannten Schiffen ist bislang nur die Crew der Shiva in der Marina. Nach wenigen Tagen treffen auch die Crews der Brio und der Silvercurl ein. Zu unserer Überraschung finden wir eines Tages eine Nachricht von Gisela von der Gammeldansker an unserem Schiff. Die Gammeldansker steht in der Midtown Marina an Land, währen Holger sich für einige Zeit in Deutschland aufhält.

An allen Schiffen wird intensiv gearbeitet. Bei uns ist die erste größere Aktion der Einbau des reparierten Ruders. Der Bootsbauer Colin meint, das es jetzt zehnmal so stabil sei wie vorher. Wenn es nur doppelt so stabil ist, sollte es für den Rest unserer Reise reichen.

Noch im letzten Jahr hatten wir das Großsegel reparieren lassen und eine neue Segelpersenning (Lazy Bag) anfertigen lassen. Der Motor hat eine neue Wasserpumpe bekommen und wurde komplett gewartet. Nur die Überprüfung und Einstellung des Ventilspiels muss ich jetzt noch vornehmen.

Wilma putzt und poliert das Schiff mit großer Ausdauer. Das Unterwasserschiff überlassen wir allerdings wieder den Profis. Das Anschleifen dauert einen Tag, das Auftragen des Antifoulings geht dagegen sehr schnell, weil es gespritzt wird. Den Wasserpass lassen wir auch mal wieder etwas höher ziehen.

Eine größere Neuinstallation ist der AIS-Empfänger. Das ist ein Gerät, das im VHF-Bereich Signale von großen (ausrüstungspflichtigen) Schiffen empfängt und auswertet. So erhält man unter anderem den Schiffsnamen, die Position, die Geschwindigkeit und den Kurs. Das ist insbesondere nachts sehr hilfreich.

Am 31.03. wird die Aquila morgens um 6 Uhr ins Wasser gesetzt. Wir fahren an einen Marinasteg, alles funktioniert problemlos. Hier setze ich die Reparaturarbeiten am Teakdeck fort. Das Fugenmaterial (Sikaflex) hat sich teilweise herausgelöst und ist klebrig geworden. Jetzt wende ich das professionelle Verfahren an, das mir Colin empfohlen hat: altes Material entfernen, Holz und Boden anschleifen, Primer streichen und dann Sikalfex 290 einpressen. Vorher hatte ich im Heckbereich eine kleine Fläche mit Silikon repariert, was wahrscheinlich nicht so haltbar ist. Insgesamt verbringen wir über 30 Stunden am Teakdeck und haben vielleicht 15 % der äußeren Flächen repariert. Es steht uns also noch einiges bevor.

Unterwasserschiff in Arbeit

Reparatur Teakdeck

Andere mühsame Arbeiten vergeben wir. Colin baut uns einen separaten Kettenkasten im Ankerkasten, in dem eine Ersatzkette gelagert werden soll. Er braucht fast dreimal so lange wie abgeschätzt. Trotzdem bleibt er bei dem ursprünglich angegebenen Preis. Auch der Einbau eines zusätzlichen Blocks im Masttopp ist überraschend preisgünstig. Kitt, ein Rigger aus Burnett Heads, führt die Arbeiten mit seinem Sohn durch. Er verlangt 25 AUD (13 EUR) pro Stunde, ohne die Vorarbeiten zu berechnen.

Unsere Zeit in Bundaberg geht allmählich zu Ende. Wir tanken Diesel und wollen unsere Gasflaschen auffüllen lassen. Doch in der Marina ist man nicht bereit, europäische Flaschen zu füllen, weil es die Sicherheitsbestimmungen verbieten.

Am nächsten Tag haben wir für unsere Großeinkäufe einen Leihwagen (35 AUD). Als erstes versuchen wir, die leere Gasflasche in einer Gasfüllstation füllen zu lassen. Der Manager ist grundsätzlich bereit, europäische Flaschen zu füllen, aber bei unserer schüttelt er den Kopf. Die Flasche ist 23 Jahre alt, was wir allerdings nicht wussten. Wir hatten die Flasche im letzten Jahr im Tauschverfahren auf Tahiti bekommen.

In einem Camping-Geschäft kaufen wir zwei neue australische Flaschen (2 l) und den zugehörigen Regler, nachdem ich vorher die Einbaumöglichkeiten geprüft hatte. Nun kann endlich der für diesen Tag geplante Großeinkauf von Lebensmitteln und Getränken beginnen.

Die Abreise verschieben wir um einen Tag auf Samstag, weil der Einbau der neuen Gasflaschen einige Zeit benötigt und andere Arbeiten auch noch nicht ganz abgeschlossen sind. Unser Schlauchboot wird mit dem neuen Boden getestet und an Deck festgebunden. Der neue Boden wurde von dem chinesischen Hersteller schon vor Wochen an die Marina geliefert, nachdem ich mehr als 30 E-Mails geschrieben und den Transport bezahlt hatte.  Das Schlauchboot sieht nicht gerade gut aus, scheint aber dicht zu sein, auch der neue Boden.

Abends treffen wir uns mit Gisela und Holger, der gerade aus Deutschland zurückgekommen ist, im Restaurant der Marina. Wir feiern Abschied, denn die Gammeldansker will noch ein Jahr in Australien bleiben. Vor zwei Wochen hat sich die Silvercurl hier auf die gleiche Weise verabschiedet, und die Brio ist heute Morgen ausgelaufen.

Interessanter Ankerkasten

Verabschiedung Silvercurl

Am Tag vor dem Auslaufen fahren wir noch einmal in der gewohnten Weise mit dem Courtesy Bus der Marina in die Stadt und dem Linienbus zurück. Wir wollen ein letztes Mal in Ruhe durch die Innenstadt schlendern und beim Chinesen in der Bourbong Street (Hauptstrasse) das Mittagsbuffet genießen.

Park in Bundaberg

Kirche in Bundaberg

Bundaberg ist eine sympathische Kleinstadt (55000 Einw.) mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt zwei Malls und mehrere Baumärkte. Schön ist de Bourbong Street mit den Cafes und Läden und den schattigen Bäumen und der Park am Ende der Strasse. Stolz ist man in Bundaberg auf den berühmten Flieger Bert Hinkler, der hier geboren wurde und als erster allein von England nach Australien geflogen ist. Berühmt ist auch der Bundaberg Rum, der hier hergestellt wird. Der größte Teil des Zuckers, der aus den Zuckerrohrplantagen der Umgebung stammt, wird allerdings verschifft. Mindestes einmal im Monat fährt ein großer Frachter in den Burnett River und lädt im Hafen die süße Last.

Läden in Bundaberg

Baumarkt in Bundaberg

Am 18.04.09 laufen wir um 6 Uhr aus der Bundaberg Port Marina aus. Es hat uns hier sehr gut gefallen, auch auf dem Stellplatz an Land. Nirgendwo haben wir bislang so stabile und sichere Gestelle gesehen, und alle Arbeiten werden sehr professionell ausgeführt. Bundaberg ist für uns jetzt vor Trinidad der beste Platz, um ein Schiff liegen zu lassen und zu überholen.

Das Ziel unseres ersten Törns in diesem Jahr ist Lady Musgrave Island, ein Atoll am südlichen Ende des Great Barrier Reefs. Das Great Barrier Reef  ist das größte Korallenriffsystem der Welt. Es erstreckt sich über 2300 km vom Golf von Papua über die Ostküste Queensland bis zum Wendekreis des Steinbocks. Das System umfasst fast 3000 einzelne Riffe, über 600 Landinseln sowie 300 Koralleninseln (tiefliegende Sandriffe) und verdankt seine Existenz winzigen Korallentieren verschiedenster Art. Gemeinsam ist allen Korallentieren, dass sie in Kolonien leben und am Fuß Kalk abscheiden, den sie aus dem Meerwasser entnommen haben. Auf diese Weise wächst der Korallenstock langsam nach oben und bildet ein schützendes Skelett für die Tiere.

Das heutige Great Barrier Reef hat sich auf diese Weise in über 10 000 Jahren gebildet. Die Rifffauna umfasst über 1500 Fischarten, mehr als 4000 Weichtierarten und etwa 350 riffbildende Korallenarten. Seine Sandbänke sind die einzigen Brutplätze für Seevögel, die wegen der Menschen und anderer Feinde auf dem Festland nicht mehr brüten können. Inzwischen ist das Great Barrier Reef ein Nationalpark, der in mehrere Zonen mit unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeit eingeteilt ist.

Lady Musgrave gilt als besondere Attrakktion im Great Barier Reef, weil es ein Atoll mit Lagune ist (geschlossenen Korallenring). Es ist 50 sm von Bundaberg entfernt und wird häufig von hier angelaufen. Heute sind wir offensichtlich allein auf dieser Strecke unterwegs. Der Wind ist schwach und kommt aus wechselnden Richtungen. Wir fahren mit Motor und erreichen kurz nach 16 Uhr unser Ziel. Da es hinter dem Riff (westlich) sehr ruhig ist und wir am nächsten Tag weiter fahren wollen, laufen wir nicht in die Lagune ein. Der Ankerplatz bleibt auch in der Nacht sehr ruhig.

Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf in Richtung North West Island. Wir müssen wieder mit Motor fahren, weil der Wind zu schwach ist. Kurz vor 17 Uhr erreichen wir unseren Ankerplatz hinter der kleinen Insel, die von einem großen Korallenriff umgeben ist.

Lady Musgrave Island

Tanken auf See

Der dritte Tag verläuft ähnlich, allerdings schaffen wir jetzt schon einige Seemeilen ohne Motor. Oft fahren wir mit Genua und Motor. Unser heutiges Ziel, Great Keppel Island, soll im Norden eine schöne Sandbucht mit klarem Wasser haben. Dort wollen wir zwei Nächte bleiben. Gegen 15 Uhr erreichen wir die Bucht und ankern auf 5 m Wassertiefe. Es ist kein Grund zu sehen. Hat sich der Autor unseres Cruising Guides geirrt, oder sind hier die Ansprüche an klares Wasser nicht so hoch. Bislang haben wir im Great Barrier Reef jedenfalls nur trübes Wasser gesehen, meistens grünlich, manchmal auch bräunich.

Also fahren wir schon am nächsten Morgen weiter in Richtung Island Head Creek. Der Wind ist wieder sehr schwach und wir schaffen nur wenige Seemeilen allein unter Segel. Unterwegs stellen wir fest, dass die Pearl Bay auch ein guter Ankerplatz wäre. Kurz vor 15 Uhr sind wir in der Einfahrt zu der Bucht und werden durch eine starke Strömung praktisch hineingezogen. Es ist ein schöner Ankerplatz mit Sandstrand, Wald und Vogelgezwitscher.

Inzwischen haben wir uns an die starken Strömungen, die durch den großen Tidenhub entstehen, gewöhnt. Der Tidenhub beträgt hier an einigen Stellen bis zu 7 m. Man muss deshalb beim Anlaufen eins Ankerplatzes immmer den genauen Gezeitenstand kennen, um nicht später auf dem Trockenen zu liegen. Ich hole diese Information aus dem Programm WxTide oder aus dem Navigationsprogramm MaxSea.

Auch die fünfte Fahrt beginnt wieder kurz vor Sonnenaufgang. Das Ziel South Percy Island ist 50 sm entfernt. Doch heute weht ein leichter Wind aus Süd, später aus Südost, der schon bald 15 kn erreicht. Wir können endlich segeln. Gegen 16 Uhr sind wir auf der Höhe South Percy Island. Da der Wind am nächsten Tag wieder schwächer sein soll, entschließen wir uns, weiter bis nach Mackay zu segeln.

Vor Mackay liegen mehr als 20 große Schiffe vor Anker und warten wohl auf Lotsen. Unser AIS-Empänger erfasst diese Schiffe am Anfang nur zu einem kleinen Teil. Es dauert lange bis ich eine Einstellung gefunden habe, bei der alle Schiffe erkannt und angezeigt werden.

Inzwischen ist es hell geworden und wir können mit der Marina Kontakt aufnehmen. Kurz nach 9 Uhr machen wir an dem zugewiesenen Steg fest. Es ist eine große moderne Marina, in der überwiegend Motorboote liegen. Es gibt viele Restaurants und einen Wohnkomplex mit Hochhäusern.

Mittags fahren wir mit dem Bus in die Stadt. Wir gehen die Hauptsrasse entlang bis zu der großen Mall am Stadtrand. Mackay hat 80 000 Einwohner und erinnert im Stadtbild etwas an Bundaberg. Am nächsten Tag schließen wir unsere Einkäufe in der Stadt ab. Ich finde auch einiges an Bootszubehör. In der Marina füllen wir unsere Tanks mit Wasser und Diesel und bereiten die Abreise zu den Whitsunday Islands vor.

Marina Mackay: steiler Weg

Hauptstrasse in Mackay

Noch vor Sonnenaufgang laufen wir aus der Marina Mackay aus. Der Wind ist wieder so schwach, dass wir nur mit Motor fahren können. Kurz nach 14 Uhr haben wir die südlichste Insel der Whitsunday-Gruppe erreicht. Wir ankern in der südwestlichen Bucht der Insel Shaw.

Die Inselgruppe der Whitsundays ist vulkanischen Ursprungs und heute ein beliebtes Ziel von Urlaubern aus aller Welt. Die meisten Inseln sind zerklüftet und stark bewaldet, haben felsige Küsten, schöne Buchten und vereinzelt weiße Sandstrände. Die Inseln sind nach der Nordpassage benannt, die James Cook 1770 an einem Pfingstsonntag ( Whit Sunday) durchsegelte.

Am nächsten Morgen fahren wir weiter in Richtung Whitsunday Island. Wieder regt sich kein Lüftchen und der Gegenstrom erreicht zeitweise 2 kn. Unter diesen Umständen wäre James Cook hier rückwärts gesegelt.

Mittags ankern wir in der Sawmill Bay auf Whitsunday Island. Dieses soll die beliebteste Ankerbucht der Region sein. Abends liegen hier tatsächlich insgesamt 18 Schiffe vor Anker. So viele Schiffe haben wir in Australien noch nie an einem Ankerplatz gesehen. Die Bucht mit den bewaldeten Hügel ist wirklich schön, aber das Wasser ist auch hier grünlich und trübe. Keiner von den ankernden Schiffen geht ins Wasser, obwohl man eine Abkühlung jetzt gut gebrauchen könnte. Wir fragen uns, vor welcher der tödlichen Gefahren fürchten sich die Leute am meisten. Sind es die Quallen (Box Jellyfish), die Haie oder die Krokodile?

Am folgenden Morgen verlegen wir uns in die 7 sm entfernte Bucht Nara auf Hook Island. Der tiefe Einschnitt hat einen fjordähnlichen Charakter und ist ebenfalls stark bewaldet. Bei Sonnenuntergang melden sich die verschiedenen geflügelten Bewohner der Bucht zu Wort, einige sehr lautstark. Wir lauschen dem Abendkonzert bei einem Sundowner.

Nach einer Nacht verlassen wir Hook Island am 28.04. bei Sonnenaufgang in Richtung Townsville. Wir wollen die Strecke von 135 sm  in einem Stück segeln. Nach zwei Stunden stellt sich tatsächlich der lange angekündigte Südostpassat ein und wir erreichen allein mit der Genua unsere Zielgeschwindigkeit von 5 kn.

Jetzt haben wir nur noch ein Problem mit unserem Zielort. Die Breakwater Marina in Townsville hat nach der Seekarte in der Einfahrt eine Wassertiefe von 0,5 m. Das ist der niedrigste Wert in der Springzeit. Wir sind nahe der Nippzeit, bei der der niedrigste Stand höher, aber der höchste auch niedriger ist. Nach dem Tidenverlauf von MaxSea würde der höchste Wasserstand gerade unserem Tiefgang entsprechen, nach WxTide hätten wir bei Hochwasser gerade noch 50 cm Wasser unter dem Kiel.

Mit der Marina bin ich in E-Mail-Kontakt. Die Wassertiefe von 0,5 m in der Einfahrt wurde bestätigt. Auf meine Frage, ob wir mit 2,1 m Tiefgang morgen einlaufen können, habe ich noch keine Antwort. Es bleibt also spannend.

Die Fahrt ist bei dem konstanten Passat, der inzwischen 20 kn erreicht hat, relativ gemütlich. Nur um 3 Uhr nachts zeigt unser AIS-Empfänger einen Frachter in 15 sm Entfernung an, der voll auf Kollisionskurs ist. Das ändert sich auch nicht als er immer näher kommt, weil wir beide mit Autopiloten fahren. Bei einem Abstand von 3 sm leite ich eine kräftige Kurskorrektur ein. Unser AIS-Empfänger hat sich zum ersten Mal voll bewährt.

Kurz nach 7 Uhr umrunden wir Cape Cleveland und sind nur noch 11 sm von der Einfahrt zur Marina entfernt. Um 10.30 Uhr, eine Stunde vor Hochwasser, möchte ich die Einfahrt in die Marina wagen. Wir müssen jetzt sehr langsam segeln und brauchen dazu nur noch einen kleinen Fetzen Genua. Schließlich erreiche ich per Mobiltelefon den Manager der Marina. Er bestätigt mir, dass wir zu diesem Zeitpunkt bei unserem Tiefgang kein Problem haben sollten.

Gespannt fahren wir langsam durch den schmalen Kanal zur Marina. Doch es wird nirgends so flach wie es nach der Seekarte und dem Tidenstand sein sollte. Die flachste Stelle ist 2,70 m tief. Erleichtert machen wir um 10.40 Uhr an der Tankstelle der Marina fest, wo wir bereits erwartet werden. Nach der Anmeldung im Büro und dem Tanken verlegen wir uns an den zugewiesenen Steg.

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