Über Neu-Kaledonien nach Australien

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Wir liegen in der Marina Vuda Point (Fidschi) und analysieren seit Tagen die Wetterprognosen für unseren 700 sm – Törn nach Neu-Kaledonien. Eine gut passende Wetterlage will sich einfach nicht einstellen. Als die Prognosen einigermaßen passabel sind, entschließen wir uns zur Abreise. Die Shiva und die Brio wollen ebenfalls fahren.

Am 6.10.08 laufen wir morgens aus Marina Vuda Point aus. Allerdings müssen wir zuerst zum Ausklarieren nach Lautoka fahren. Wir ankern im Hafenbereich und gehen mit dem Schlauchboot an Land. Um 13 Uhr haben wir die Prozedur hinter uns. Mit einem leichten Westwind segeln wir Richtung Navula-Pass. Kurz vor dem Pass ist der Wind so schwach, dass wir die Maschine einsetzen müssen. Kaum sind wir auf dem offenen Meer, setzt ein passabler Südwind ein und wir können wieder segeln. Es ist kurz vor Sonnenuntergang und wir sehen noch eine dunkle Front von Süden heranziehen. Dann bläst es plötzlich mit 30 kn. Wir bergen das Großsegel und fahren mit einem kleinen Fetzen Genua weiter. Im Laufe der Nacht nimmt der Wind auf 25 kn ab und dreht auf Südost. Diese Front war in der Prognose (NOOA, GFS Model) nicht enthalten. Offensichtlich kann das Rechenmodell die lokalen Störungen, die für uns durchaus unangenehm sein können, nicht auflösen.

Währen des Tages nimmt der Wind weiter ab und dreht auf Ost. Nachts ist der Wind so schwach, dass wir die Maschine einsetzen müssen. Erst am nächsten Abend haben wir wieder einen brauchbaren Segelwind, der aber leider nur bis zum Morgen anhält.

Während der Fahrt haben wir regelmäßig Funkkontakt mit der Shiva und der Brio, die drei Stunden vor uns den Navula-Pass durchfahren haben. Die Desert Eagle und die Grace sind einen Tag später ausgelaufen und beteiligen sich auch an der Funkrunde.

Ab Mittag sind wir wieder unter Segel. Mit Groß und Genua schafft die Aquila mehr als 6 kn. In der Nacht legt der Wind kräftig zu und dreht auf Südost. Wir bergen das Großsegel und fahren mit reduzierter  Genua weiter. So können wir bei achterlichem oder raumem Wind einiges vertragen.

Wenn der Wind so bleibt, sollten wir nach zwei Tagen nachmittags die Havannah-Passage im Süden Neu-Kaledoniens erreichen. Obwohl die Passage sehr breit ist, sollen in ihr bei starkem Passat, den wir gerade haben, gefährliche Wellen entstehen. Man sollte bei „Stillwasser“ oder steigender Tide einlaufen. In den Funkrunden vergleichen wir unsere Tidenkalender. Unser Tidenprogramm (WxTide) liefert offensichtlich falsche Daten, während die Werte aus unserem Navigationsprogramm zu stimmen scheinen. Wenn wir die Havannah-Passage am nächsten Nachmittag bei steigender Tide erreichen wollen, müssen wir jetzt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwas über 6 kn einhalten.

Während des Tages bleibt der Wind bei 25 kn. In der Nacht schwächt er sich etwas ab, ist aber immer noch mehr als ausreichend für unsere Zielgeschwindigkeit. Am nächsten Morgen legt der Wind wieder zu und erzeugt entsprechend hohe Wellen. In Böen weht es mit mehr als 30 kn. Doch dann kommt von Rudy über Funk eine entspannende Nachricht. Die Shiva hat die Passage zwei Stunden vor Hochwasser problemlos durchfahren und es gab trotz des starken Passats keine gefährlichen Wellen.

Kurz nach 15 Uhr fahren wir unter Segel in die Havannah-Passage ein, zwei Stunden vor Hochwasser, aber eine Periode nach der Shiva. Ein Strom von 2,5 kn beschleunigt unsere Fahrt auf 8 kn. Gefährliche Wellen sind zu diesem Tidenzeitpunkt nirgends zu sehen.

Wir segeln weiter zur Anse Bonne, einer großen Bucht mit mehreren kleineren Einschnitten. Schließlich ankern wir in der kleinen Bucht Majic, in der bereits zwei Yachten liegen. Es ist seit langem mal wieder einer Bucht nach unserem Geschmack: windgeschützt, ruhiges Wasser, bewaldet und viele Vogelstimmen.

Morgens fahren wir weiter in Richtung Noumea. Es weht ein kräftiger Passat, so dass wir praktisch die ganze Strecke segeln können. In der Woodin Passage haben wir zeitweilig einen Strom von 3 kn gegen uns. Kurz nach 14 Uhr ankern wir vor der Marina Port Moselle, ganz in der Nähe der Brio. Die Brio ist in der Nacht durchgefahren und liegt schon seit einiger Zeit hier.

Mit der Crew der Desert Eagle wandern wir am nächsten Morgen zum Einklarieren in den Industriehafen. Drei Stellen (Customs, Immigration, Agriculture) wollen bedient werden und wir bekommen einen Termin für die Inspektion unseres Schiffes. Ähnlich wie in Australien und Neuseeland gibt es in Neu-Kaledonien strenge Vorschriften über die Einfuhr von pflanzlichen und tierischen Produkten. Natürlich haben wir uns darauf eingestellt und unser Obst und Gemüse weitgehend verzehrt und die letzten Eier gekocht.

Nachmittags kommt eine junge Quarantäne-Mitarbeiterin an Bord. Sie beschlagnahmt am Ende nur eine Kokosnuss. Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Kürbiskerne und Kohl dürfen wir behalten. Allerdings sind wir nicht ganz sicher, ob die junge Frau auch alles gesehen hat.

Es ist seit Tagen regnerisch und relativ kalt (20°C). Wir sind deshalb froh, dass wir nach zwei Tagen einen Platz in der Marina Port Moselle bekommen. Shiva, Desert Eagle und Grace sind auch bereits in der Marina. Die Marina liegt praktisch in der Stadt Noumea und man kann alles leicht zu Fuß erreichen.

Noumea ist die Hauptstadt Neu-Kaledoniens, das zu Frankreich gehört. Man sieht hier auffallend viele Franzosen (Europäer) und Mischlinge. Der Anteil der Urbevölkerung, der Kanak, liegt im Land insgesamt etwas unter 50 %. Die Stadt ist deshalb französisch geprägt und verfügt über eine gute Infrastruktur. Besonders schön sind die Parkanlagen. Am Anfang interessieren uns aber mehr die Einkaufsmöglichkeiten, denn man hat unterwegs immer einiges zu beschaffen. In den Supermärkten gibt es die üblichen französischen Produkte und auch die anderen Läden bieten ein breites Angebot.

Eigentlich wollen wir uns in Neu-Kaledonien nicht lange aufhalten. Es gibt einige Reparatur- und Wartungsarbeiten, die relativ schnell erledigt sind. Inzwischen haben wir auch Internet (Wifi) an Bord, allerdings extrem schlecht und teuer. Internetzugang ist aber die Voraussetzung für eine detaillierte Analyse des Wettergeschehens und der Prognosen.

Am Wochenende scheint sich ein geeignetes Wetterfenster für die 800 sm lange Strecke nach Australien zu öffnen. Also klarieren wir und viele andere Schiffe am Freitag aus. Am Samstag sind die Prognosen schon nicht mehr so günstig und am Sonntag ist ein Tiefdruckgebiet zu erkennen, das auf der Strecke zu starken Winden aus verschiedenen Richtungen führen wird. Die Shiva und mehrere andere Schiffe laufen trotzdem aus, die Brio und die Aquila bleiben in Noumea.

Ich nehme Kontakt mit Paul von der Cutty Wren auf, der mir in Bora Bora als Wetterexperte aufgefallen war. Paul und Lyn haben ihre Abreise auch verschoben, weil sie nicht bewusst in schlechtes Wetter fahren wollen. Wir vereinbaren, uns täglich um 16 Uhr zur Wetterdiskussion auf der Aquila zu treffen und laden dazu auch Marianne und Jürg von der Brio ein.

Die tägliche Kaffee- und Wetterrunde kommt bei allen offensichtlich gut an. So fällt uns das Warten gar nicht schwer, auch weil wir bequem in Stadtnähe liegen. Andere, die sich für die Regatta nach Bundaberg angemeldet haben und die Veranstaltungen am Ziel nicht versäumen möchten, werden ungeduldig und fahren nach zwei Tagen los, obwohl sie auf der Strecke schlechtes Wetter zu erwarten haben. Über das Regatta-Funknetz erfahren wir,  dass zwei Katamarane bei starkem Gegenwind beidrehen mussten und an einem Tag um 50 sm zurückgetrieben wurden.

Kaffeerunde

Wetteranalyse

Nach acht Tagen stellt sich die gewünschte Wetterlage ein. So laufen wir am 27.10.08 um 8 Uhr in Richtung Australien aus. Die Cutty Wren und die Brio sind schon etwas früher gestartet. Der Wind ist in Landnähe noch schwach, reicht aber schon bald zum Segeln aus. Nach zweieinhalb Stunden fahren wir durch den Pass Dumbea aufs offene Meer. Der Wind (ESE) hat zugenommen und wir erreichen allein mit der Genua fast 6 kn Fahrt. Am späten Nachmittag haben wir schon mehr als 20 kn Wind und unangenehme steile Wellen aus Südost. In der Nacht legt der Wind weiter zu und ist es so kalt, dass ich zwei Jacken und ein Kopftuch trage. Der nächste Tag ist angenehmer, weil Wind und Wellen etwas schwächer sind.

Während der Fahrt sind wir in regelmäßigem Funkkontakt mit der Cutty Wren und der Brio. Die Cutty Wren liegt etwas vor uns und die Brio etwas hinter uns. Allerdings will die Cutty Wren nicht nach Bundaberg, sondern nach Brisbane segeln, wenn die Wetterlage es zulässt.

Am dritten Tag ist der Wind so schwach, dass wir gerade noch 4 kn Fahrt schaffen. Über Grund sind wir noch langsamer, weil ein merklicher Gegenstrom eingesetzt hat. Erst am nächsten Morgen erreicht der Wind wieder die angesagten 20 kn und es geht zügig voran. Der Gegenstrom ist allerdings noch etwas stärker geworden (1,2 -1,5 kn).

Auf der direkten Linie zwischen Noumea und Bundaberg liegt die Kelso Bank, die an der flachsten Stelle 30 m tief ist. Man muss hier keine Grundberührung befürchten, aber es können gefährliche hohe Wellen entstehen, weil die Umgebung wesentlich tiefer ist. Wir legen unseren Kurs deshalb so an, dass wir die Bank nördlich mit genügendem Abstand passieren.

In der Nacht nimmt der Wind ab, aber der Strom dreht und schiebt uns jetzt zusätzlich an. So können wir noch einige Zeit segeln. Ein Frachter kommt uns entgegen. Nach unserer Radaranzeige ist er voll auf Kollisionskurs. Ich spreche ihn über UKW auf Kanal 16 an, erhalte aber keine Antwort. Also ändere ich den Kurs nach dem Motto: der Schwächere gibt nach.

Am frühen Morgen ist der Wind so schwach, dass wir schließlich die Genua einrollen und nur mit Motor weiterfahren. Das Meer ist so eben wie wir es im Pazifik noch nie gesehen haben. Nachmittags macht ein Tölpel mehrer Landeversuche auf der oberen Saling, kann sich aber nie längere Zeit halten. Auf der unteren Saling ist er dann aber erfolgreich. Bis zum Sonnenuntergang putzt er sein Federwerk und nimmt von uns kaum Notiz. Ob er sich wohl nach Australien fahren lassen will? Nein, früh morgens verlässt er uns und hinterlässt dabei eine Menge Dreck.

Park in Noumea

Müder Tölpel

Der Wind bleibt schwach und wir fahren weiter mit Maschine. Erst kurz vor Mitternacht können wir die Maschine ausschalten und unter Segel in die Hervy Bay einlaufen. Die Brio ist inzwischen auf Sichtweite an uns herangekommen, weil sie unter Motor schneller fährt als die Aquila. Die Cutty Wren hat sich vor zwei Tagen endgültig für Brisbane entschieden und ist deshalb nicht mehr in unserer Nähe.

Im Laufe der Nacht nimmt der Wind ab und beim Morgengrauen ist er so schwach, dass wir wieder die Maschine starten müssen. Aber Australien ist in Sicht. Bei regnerischem Wetter und trüber Sicht nähern wir uns der Einfahrt in den Burnett River. Gegen 10 Uhr fahren wir an einen Quarantäne-Steg der Bundaberg Port Marina. Geoff, der Marina-Manager, nimmt unsere Leinen an und verspricht uns einen Liegeplatz, obwohl die Marina wegen der Regatta eigentlich ausgebucht ist.

Nach einer halben Stunde kommen zwei Mitarbeiter von Customs und Immigration an Bord. Sie sind sehr freundlich und füllen die Formulare zum Teil selber aus. Detaillierte Angaben, die die Formulare eigentlich erfordern, werden nicht erwartet. Danach kommt die Quarantäne-Mitarbeiterin an Bord. Sie sieht sich um und stellt mehrere Fragen. Dabei erklärt sie immer worauf es ankommt und warum sie fragt. Nebenbei plaudern wir über alles Mögliche. Am Ende beschlagnahmt sie Zwiebeln, Muskatnüsse, Sahne aus Kolumbien und Honig. Als Entschädigung bekommen wir von ihr ein kleines Begrüßungspaket mit einer Mütze und verschiedenen Anhängern.

Über die Einreise nach Australien kursieren viele Horror-Geschichten. Tatsächlich sind die Einreisebestimmungen, die man im Internet nachlesen kann, sehr streng. Aber in Bundaberg werden sie mit Augenmaß ausgelegt und man spürt, dass man als Gast willkommen ist.

Die nächste positive Überraschung ist der Empfang durch Lilian und Rudy. Sie überreichen uns zur Begrüßung eine Tüte mit Obst und Brötchen, versorgen uns mit Australischen Dollars und laden uns und die Brio -Crew zum Sundowner ein.

Auch die Marina gefällt uns sehr gut. Sie ist eine moderne gepflegte Anlage mit grünem Rasen und Palmen. Es gibt einen Bootzubehörladen, ein Restaurant und im Büro einen kleinen Verkauf von Lebensmitteln und Getränken. Im Bereich der Landstellplätze findet man zwei Bootsbauer, einen Segelmacher und einen Motorwerkstatt. Nachteilig ist eigentlich nur die große Entfernung zur Stadt Bundaberg (18 km). Aber es gibt einen Busverkehr und sehr preisgünstige Leihwagen.

Gleich am nächsten Morgen fahren wir mit dem kostenlosen Marina-Bus in die Stadt. Auf der Fahrt wird uns bewusst, dass wir wieder in der Ersten Welt angekommen sind. Strassen, Häuser und Felder sehen hier bei gleichem Klima ganz anders aus als auf den pazifischen Inseln. Es ist alles so groß und geordnet. Das gleiche gilt natürlich für die Stadt, hier kann man wieder alles kaufen. Sogar ALDI ist hier vertreten.

An Bord laufen die Reparatur- und Wartungsarbeiten an. Außerdem gibt es viel zu beschaffen. Sperrige und schwere Teile wollen wir nicht von Deutschland mitbringen. So geben wir eine neue Segelpersenning in Auftrag und bestellen eine Ankerwinsch, die wir in Reserve mitführen wollen. Bei der Ankunft auf den Marquesas schienen unsere Ankerwinsch und unsere Batterien kurz vor dem Ende zu sein. Nun haben sich beide auf dem langen Pazifiktörn so gut erholt, dass ein Austausch im Moment nicht notwendig ist. Offensichtlich gibt es auch bei technischem Gerät Selbstheilungskräfte, leider viel zu selten.

In der Marina ist durch die Regatta noch viel Betrieb. Man trifft sich mit Freunden und Bekannten im Restaurant oder auf den Schiffen. Zum Teil sind es auch Abschiedsessen wie auf der Desert Eagle und später auf der Shiva. Natürlich feiern wir auch den erfolgreichen Abschluss einer interessanten Segelsaison. In zwölf Monaten sind wir von Trinidad bis nach Australien gesegelt und haben dabei 10300 sm zurückgelegt.  Es gab keine größeren Probleme, nur gelegentlich ungemütliche Ankerplätze und unbequeme Fahrten. Mit Hilfe der Wetterprognosen ist es uns auch gelungen, richtigen Stürmen auf dem Meer aus dem Wege zu gehen.

Am 8.11 wird die Aquila aus dem Wasser gehoben und an Land gestellt. Dabei arbeiten Tony (Manager Hardstand) und seine Crew sehr professionell. Die Gestelle sind speziell für die Marina angefertigt worden und machen einen sehr stabilen Eindruck. So gut war unser Schiff an Land noch nie abgestützt. Damit wir auf unserem Schiff wohnen können, haben wir einen Platz mit Betonboden und Strom- und Wasseranschluss gewählt.

Warten auf Marina Bus

Große Wäsche

Das Unterwasserschiff ist nach der Reinigung praktisch ohne Bewuchs. Allerdings sind die Spuren unserer Grundberührung in Bora Bora am Kiel und am Ruder deutlich zu erkennen. Bei der Überprüfung des Ruders stelle ich ein geringes Spiel fest, das ich auf die Lager zurückführe. Etwas irritierend ist für mich nur ein Wasserfleck unter dem Ruder. Als der Wasserfleck nach einer Stunde nicht kleiner geworden ist, sehe ich mir das Ruder genauer und erkenne zwei Risse im Ruderblatt. Unser Ruder ist offensichtlich angebrochen. Wenn wir das gewusst hätten, wären wir in den hohen Pazifikwellen nicht so entspannt gesegelt.

Ich hole den Bootsbauer Collin zur Begutachtung. Er kann das Ruder reparieren, wenn es ausgebaut ist. Leider muss die Aquila dazu noch einmal angehoben werden. Nachdem das Ruder ausgebaut ist, trennt Collin in kurzer Zeit die beiden Schalen des Ruderblattes von einander mit Hilfe von Keilen. Jetzt ist erkennbar was passiert ist. Die Klebung zwischen der Metallstruktur und den beiden Schalen hat sich teilweise gelöst. Nach Meinung von Collin ist die Grundberührung nicht Ursache des Bruchs. Collin verspricht mir, das Ruder so zu reparieren, dass es stabiler ist als vorher.

Drei Tage vor unsere Abreise ziehen wir von der Aquila in ein Appartement in dem Badeort Bargara um. Unsere Sitz- und Schlafplätze sind mit anderen Dingen belegt. Das Cockpit wird mit einer speziellen Persenning abgedeckt. Wir arbeiten jeden Tag voll an unserem Schiff und bereiten unsere Reise nach Deutschland vor.

Gespaltenes Ruderblatt

Aquila im Sommerlager

Am 23.11. fahren wir mit einem Leihwagen nach Brisbane und am nächsten Tag beginnt unser Rückflug nach Deutschland. Nach 26 Stunden landen wir morgens um 5 Uhr in Frankfurt, wo der Winter mit einer dünnen Schneedecke Einzug gehalten hat. Gegen 10 Uhr sind wir zu Hause in Sulzbach. Auch hier ist es winterlich weiß und kalt. An dieses Klima müssen wir uns erst wieder gewöhnen, aber wir haben ja auch mehr als drei Monate Zeit.

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