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Wir liegen auf Niuatoputapu, Tonga, und warten darauf, dass der starke Wind etwas nachlässt. Unser nächstes Ziel, Suva auf Fidschi, ist 500 sm entfernt. Da wir Suva bei Tageslicht erreichen wollen, planen wir eine Fahrt mit vier Nächten ein. Als die Prognosen Winde mit maximal 20 kn aus Ost bis Südost vorhersagen, bereiten wir uns auf die Abreise vor.
Am 5.09.08 fahren wir gegen 11 Uhr durch den engen Pass aufs Meer hinaus. Bei 20 kn Wind (ESE) stellen wir mit der Genua eine Fahrt von etwas über 6 kn ein. Die Wellen sind zunächst moderat, werden dann aber immer höher und kommen mehr von der Seite. Auch der Wind nimmt weiter zu. In der Nacht sind es meistens 25 kn und in Böen über 30 kn. Nach zwei Tagen nehmen Wind und Wellen allmählich ab und das Segeln wird wider halbwegs komfortabel.
Gegen Abend des dritten Tages erreichen wir die Lau-Gruppe, ein Gebiet mit vielen kleinen Inseln und unzähligen Riffen. Wir wählen keine der üblichen breiten Passagen, sondern den kürzesten Weg durch das Insel- und Riffgewirr. Mit GPS und elektronischen Seekarten sollte das heute problemlos möglich sein. Trotzdem sind wir froh, dass bei Sonnenuntergang das Malevuva-Riff hinter uns liegt. Das Riff können wir nur schwach erkennen, aber zwei Wracks auf ihm sind weit sichtbar und erinnern daran, dass man hier höllisch aufpassen muss.
Der Wind nimmt weiter ab, aber mit voller Genua sind wir noch schnell genug. Am späten Nachmittag nähern wir uns der Durchfahrt zwischen der Insel Gau und dem Riff Makulici. Auch dieses Riff ist durch ein Wrack markiert. Bei Sonneuntergang liegen Riff und Wrack hinter uns und wir laufen mit reduzierter Fahrt Richtung Suva, um nicht vor Sonnenaufgang anzukommen. Heute macht uns der Wind das langsame Segeln leicht. Mit voller Genua gleiten wir nur noch langsam dahin.
Nach Sonnenaufgang setzen wir die Maschine ein. Der Pass nach Suva ist breit, aber nicht gerade gut betonnt. Große Schiffe nehmen vor der Einfahrt einen Lotsen an Bord. Wir müssen den richtigen Weg selbst finden, was hier kein Problem ist und auch sonst nie ein Problem wäre, wenn die elektronische Seekarten stimmten. Hier stimmen die Karten und wir können kurz vor 11 Uhr vor dem Royal Suva Yacht Club ankern.
Nicht weit von uns entfernt liegt die Silvercurl aus Kiel. Gerhard kommt sofort mit dem Schlauchboot zu uns und versorgt uns mit ersten Informationen und einigen Fidschi-Dollars. Abends treffen wir uns mit Gerhard und Gisela im Yacht Club. Der Club ist eine schöne Anlage im englischen Stil mit einer Bar und einem preisgünstigem Restaurant. Gegen eine akzeptable Gebühr können wir alle Einrichtungen benutzen und haben auch Wifi (Internet) am Ankerplatz.
Morgens läuft die Moony ein und ankert neben uns. Auch ihnen wurde über Funk mitgeteilt, dass die Behörden (Customs, Immigration, Agriculture, Health) zum Einklarieren an Bord kommen. Wir warten schon seit einem Tag vergeblich auf die Mannschaft und dürften eigentlich nicht an Land gehen. Bei den Funkgesprächen mit der Hafenbehörde bekommen wir widersprüchliche Aussagen. Schließlich wird unser Vorschlag akzeptiert, die Behörden auf dem Werftgelände aufzusuchen.
Zusammen mit Denise und Wolfgang nehmen wir uns ein Taxi zu den Behörden. Da wir uns im Gegensatz zur Moony nicht ordnungsgemäß angemeldet haben (Formular, 48 Std. vor Ankunft), müssen wir nach den Gesetzen des Landes mit einer Geldstrafe von 200 000 Fidschi-Dollar oder zwei Jahren Gefängnis rechnen. Das Gefängnis liegt gegenüber dem Yacht Club und macht von außen keinen schlechten Eindruck. Doch niemand interessiert sich für das fehlende Anmeldeformular. Dafür müssen wir aber bei den verschiedenen Stellen viele Formulare ausfüllen.
Inzwischen hat ein großes Kreuzfahrtschiff angelegt, dass die Mitarbeiter der Behörden mehr interessiert als unsere Einklarierung. Eine Kapelle empfängt die Kreuzfahrer mit Blasmusik. Dabei tragen die Musiker die traditionelle Uniform mit gezackten Röcken.
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Gefängnis in Suva |
Blasmusiker in Suva |
Leider wird bei dem Spektakel übersehen, dass wir bei der Gesundheitsbehörde nicht einklariert haben. Das wird uns am nächsten Tag über Funk mitgeteilt. Also müssen wir noch einmal zu den Behörden, um den Akt der Einklarierung abzuschließen.
Inzwischen haben wir Suva, die Hauptstadt Fidschis, etwas näher kennengelernt. Suva ist eine moderne Großstadt mit 75000 Einwohnern. Es gibt viele Läden und ein großes Einkaufszentrum (Mall). Der überdachte Markt bietet ein breites Angebot der heimischen Produkte zu sehr günstigen Preisen. Beeindruckend ist auch der Präsidentenpalast, der in einem großen Park am Stadtrand liegt und von einem Militärposten im englischen Stil bewacht wird.
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Markt in Suva |
Palastwache |
In der Nähe des Palastes liegt der Botanische Garten und das Museum, das einen sehr guten Überblick über die Geschichte und Kultur des Landes gibt. Es gibt viele interessante Ausstellungsstücke wie z.B. verschieden Boote, Waffen, Geschirr und Bestecke, auch spezielle für Menschenfleisch. Bei dem Thema Menschenfleisch wird uns immer wieder versichert, dass die Fidschianer heute ihr Fleisch aus der eigenen Tierhaltung beziehen oder im Supermarkt kaufen.
Auf Fidschi ist vieles anders als auf den Inseln, die wir bislang im Pazifik besucht haben. Fidschi ist ein unabhängiger Staat mit einer gewissen Wirtschaftskraft. Die 830000 Einwohner leben auf insgesamt 110 Inseln, die meisten aber auf den beiden großen Inseln Viti Levu und Vanua Levu. Die größten Städte, Suva (75000 Einw.) und Lautoka (44000 Einw.) gibt es auf Viti Levu.
Die Bevölkerung des Landes ist gemischt, 57% sind melanesisch (Fidschi), und 37% indischer Abstammung. Die Inder wurden 19. Jahrhundert zum Anbau von Zuckerrohr ins Land geholt und sind heute die Besitzer der Zuckerrohrfelder. Aber auch die übrigen Wirtschaftszweige sind von den Indern dominiert.
In der Landwirtschaft spielt neben dem Zuckerrohr der Anbau von Ananas, Ingwer, Kakao und Kaffe eine gewisse Rolle. Weitere wichtige Einnahmequellen sind der Tourismus, das Fidschiwasser (The Taste of Paradise), Thunfisch und die Bekleidungsindustrie. Die Einnahmen aus dem Tourismus sollen größer sein als die in Französisch Polynesien.
Angenehm ist für uns, dass überall Englisch gesprochen bzw. verstanden wird. Untereinander sprechen die Leute meistens Fidschi oder Hindustani.
Der Ankerplatz vor dem Yacht Club gefällt uns gut. Wir fahren häufig mit dem Taxi in die Stadt (ca. 1,5 EUR), essen aber meistens im Restaurant des Clubs. Die Preise sind so niedrig, dass sich das Kochen an Bord nicht lohnt. Als ein stärkerer Südwind einsetzt, verlegen wir uns in eine kleinere Bucht, 3sm weiter nördlich. Hier ankern wir direkt vor dem Hotel Tradewind in ruhigem Wasser. Es regnet viel, aber von dem Wind spüren wir in der geschützten Bucht nur noch wenig.
Nach drei Tagen ist der Südwind vorbei und wir fahren zurück zu dem Ankerplatz vor dem Yacht Club. Schön ist der Platz eigentlich nicht, denn er liegt am Rande des Industriehafens. Aber der Club bietet alles, was die ankernden Yacht en brauchen. Es gibt sogar einen Laden für Bootszubehör. Trotzdem zieht es uns weiter in den Norden der Insel.
Vor dem Auslaufen müssen wir in Suva ausklarieren, obwohl wir im Land und sogar auf der gleichen Insel bleiben. Die Bürokratie nimmt im Pazifik von Osten nach Westen ständig zu. Nachdem wir ausklariert und uns mit Gas, Wasser, Diesel und Benzin versorgt haben, laufen wir am 19.9. mittags Richtung Norden aus. Unser Ziel ist die kleine Insel Malolo, die innerhalb des Riffs im Nordteil Viti Levus liegt. Denise und Wolfgang haben Malolo von ihrer letzten Weltumsegelung in guter Erinnerung.
Bei schwachem Wind segeln wir an der Außenseite des Riffs langsam nach Nordwesten. Gegen Abend schläft der Wind ganz ein und wir müssen mit dem Motor fahren. Es regnet häufig und die Sicht ist schlecht. Morgens fahren wir durch den Navula-Pass in die große Lagune im Norden Viti Levus ein. Kurz nach 9 Uhr können wir und die Moony an einer Boje des Resorts Musket Cove festmachen. Kaum haben wir mit Motorkraft unser Ziel erreicht, setzt ein schöner Segelwind ein, der im Laufe des Tages immer stärker wird. So werden wir beim ersten Landgang mit unserem Schlauchboot wieder klitschnass.
Auch in den nächsten Tagen bleibt der Wind stark und erzeugt unangenehme kurze Wellen in der Bucht. Mit Denise und Wolfgang wandern wir über die Insel Lailai (Teil von Malolo), die durch das Resort Musket Cove beherrscht wird und sogar einen kleinen Flughafen besitzt. Die Wege führen vorbei an kleinen Seen und hübschen Häusern. Vom höchsten Punkt der Insel hat man einen herrlichen Blick auf das Meer und das Resort. Abends nehmen wir an einem Barbecue des Resorts teil.
Am 23. 9 verlassen wir den windigen Bojenplatz auf Malolo und fahren Richtung Vuda Point. Hoch am Wind zeigt sich unsere Aquila von der besten Seite. Nach drei Stunden haben wir in der Marina Vuda Point festgemacht. Die Marina ist kreisrund und sehr geschützt. Von dem Wind merkt man an unserem Platz kaum noch etwas.
Gleich am nächsten Morgen fahren wir mit dem Bus nach Lautoka. Für die 12 km braucht der Bus eine Stunde, weil ständig Leute zu- und aussteigen. Auf diese Weise lernen wir auch die Wohngebiete kennen. Zu den einfachen Häusern gehört meistens auch ein Nutzgarten, in dem verschiedenes Gemüse angebaut wird.
In Lautoka gehen wir zuerst zum Einklarieren. Dabei kommen wir an der Zuckerfabrik vorbei, vor der viele LKW und Züge voll beladen mit Zuckerrohr stehen. Nach dem Einklarieren schlendern wir durch die Innenstadt.
Lautoka ist eine indische Stadt. Man trifft kaum jemanden, der nicht indischer Abstammung ist. Es gibt unzählige Läden mit einem breiten Angebot. Sehr interessant ist der Markt, auf dem die heimischen Produkte zu extrem günstigen Preisen angeboten werden. Auch die Taxifahrt zurück nach Vuda Point ist günstig, zumal wir solche Kosten immer mit der Moony teilen könnnen.
Am nächsten Tag nehmen wir uns zusammen mit Denise und Wolfgang einen Leihwagen. Wir wählen einen geländegängigen Wagen mit Vierradantrieb, weil wir ins Landesinnere wollen und die Strassen dort sehr schlecht sein sollen. Von Nadi aus fahren wir zuerst nach Bukuya. Gleich hinter Nadi geht die Teerstrasse in eine schmale Schotterstrasse über. Wir fahren durch eine bergige Landschaft, die teilweise trocken ist. In den bewaldeten Bereichen überwiegen Kiefern, aber es gibt auch Bambus, Farnbäume und gelegentlich Bananen und Papayas.
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Resort auf Malolo |
Landschaft bei Bukuya |
Bukuya ist ein einfaches Dorf mit den üblichen Wellblechhütten. Eine große Schar von Kindern und Jugendlichen treibt mit einem Lehrer Schulsport. Nachwuchsprobleme scheint es hier nicht zu geben.
Kurz vor Navala halten wir an einer Lodge. Man bietet uns Obst und Getränke an und wir können uns die Einrichtungen ansehen. Es ist alles sehr einfach. Gäste gibt es im Moment nicht und wir sind froh, dass wir noch nicht nach einer Unterkunft suchen müssen.
Navala ist ein sehr ursprüngliches Dorf. Die Hütten sind hier nur aus Naturmaterial hergestellt. Die Dächer bestehen aus Palmenwedeln und die Wände aus geflochtenem Bambus. Wir halten am Dorfrand und überlegen, ob und wie wir mit dem Dorfältesten (Chief) in Kontakt treten sollen, um ihm das übliche Gastgeschenk in Form von Kavawurzeln zu übergeben. Doch schon bald nähert sich uns ein Mann und nimmt uns die Entscheidung ab. Er fordert für die Besichtigung des Dorfes 25 Dollar pro Person. Wir sind enttäuscht, insbesondere Denise und Wolfgang. Sie haben das vor einigen Jahren noch ganz anders erlebt. Wir machen noch einige Aufnahmen und fahren dann weiter Richtung Ba.
Die Strasse verläuft oft auf den Bergrücken und bietet einen wunderbaren Blick auf das weite Bergland, das kaum bewohnt ist Erst vor der Stadt Ba sieht man vereinzelt Häuser und dann viele Zuckerrohrfelder. Die Zuckerrohrfelder liegen zum Teil an steilen Hängen und der Abtransport des Zuckerrohrs mit den LKW sieht abenteuerlich aus. Auch eine Schmalspurbahn wird zum Transport des Zuckerrohrs eingesetzt.
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Kinder in Navala |
Abtransport von Zuckerrohr |
Die Stadt Ba ist wieder rein indisch. Es gibt viele Läden und auch einige Restaurants und Cafes, die aber nicht besonders einladend sind. Auf einer Teerstrasse fahren wir nach Lautoka und dann weiter nach Vuda Point.
Am nächsten Tag ist das abgelegene Dorf Abaca, 20 km östlich von Lautoka, unser Ziel. Gleich hinter Lautoka ist die Teerstrasse zu Ende und es geht auf einer holprigen Schotterstrasse nur langsam voran. Mehrmals müssen wir nach dem Weg fragen. Bei zwei Flussdurchfahrten kommt unser Vierradantrieb zum ersten Mal voll zum Einsatz. Nach knapp zwei Stunden Fahrt erreichen wir Abaca. Am Dorfeingang werden wir von einer Frau empfangen, die wohl den Auftrag hat, sich um die Besucher zu kümmern. Sie heißt Kuna und verlangt für die Besichtigung des Dorfes 8 Fidschi-Dollar pro Person. Sie bietet uns außerdem an, uns zu einer Lodge zu begleiten, die oberhalb des Dorfes liegt. Die Lodge ist sehr einfach und zur Zeit ohne Gäste.
Kuna und ihre kleine Tochter begleiten uns dann zu einem Aussichtspunkt auf einem Hügel. Der schmale Pfad dorthin führt über ein felsiges Flussbett mit kleinen Wasserfällen. Von dem Aussichtspunkt hat man einen herrlichen Blick in das weite Tal und auf die Berge. Eine Gruppe von Touristen zieht mit Pferden in die Berge. Von Kuna erfahren wir, dass jährlich tausend Touristen in das abgelegene Dorf kommen und von dort aus Touren unternehmen. Am Ende unserer Tour übergibt Denise Kuna ein Bündel Kavawurzeln mit der Bitte, sie an den Dorfältesten weiterzugeben.
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Flussbett bei Abaca |
Gegenverkehr bei Abaca |
Die Fahrt zurück ist einfach, weil wir jetzt die Stecke kennen. Doch bei der ersten Flussdurchfahrt versperrt uns ein LKW den Weg. Er hat sich im Flussbett festgefahren und sackt bei jedem Versuch freizukommen tiefer ein. Das Wasser steht schon bis zu den Batterien. Wir ahnen nichts Gutes. Die LKW-Mannschaft versucht es weiter, aber es wird immer aussichtsloser. Doch dann greift einer der Männer zu einem Mobiltelefon. Wer hätte das gedacht, in dieser einsamen Gegend gibt es Mobilfunk. Nach einer Stunde kommt ein kräftiger Land Rover und zieht den LKW mühelos heraus. Trotz des aufgewühlten Flussbetts haben wir mit unserem Vierradantrieb kein Problem, die andere Seite zu erreichen.
Nach der unerwartet schnellen Rettung bleibt uns noch genügend Zeit nach Nadi zu fahren. Zuerst sehen wir uns in Denaran um. Es ist ein Gebiet mit vielen luxuriösen Resorts, einem Golfplatz, einer Marina und entsprechenden Läden, Restaurants und Cafes. Es ist der totale Gegensatz zu der Welt, in der wir noch vor wenigen Stunden waren.
Danach fahren wir in das Stadtzentrum von Nadi. Im Gegensatz zu den anderen Städten ist Nadi auf Tourismus eingestellt und es gibt die typischen Souvenirläden. Eine Frau bringt uns zu einer Schnitzerwerkstatt. Der redegewandte Meister lädt uns gleich zu einer Kava Zeremonie ein. Etwas zögernd willigen wir ein. Das Kava-Getränk wird uns auf dm Boden sitzend in einer Kokosschale serviert. Die graue Brühe schmeckt so wie sie aussieht und hinterlässt eine leichte Lähmung auf der Zunge. Ansonsten spüren wir keine besondere Wirkung, was sicher an der geringen Menge liegt. Der Meister erzählt uns noch viel über Fidschi und wir sind froh, dass wir durch einen Zufall auf ihn gestoßen sind. Eigentlich hatten wir eine solche Zeremonie in einem der Dörfer erwartet.
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Festgefahrener LKW |
Hindutempel in Nadi |
Bevor wir am nächsten Morgen den Leihwagen zurückgeben, besuchen wir noch den „Garden of the Sleeping Giants“. Hier gibt es eine bemerkenswerte Orchideen-Sammlung, einen interessanten Teich mit vielen Seerosen und mehreren Wanderwegen durch den tropischen Regenwald. Es ist ein schöner Abschluss unserer Besichtigungstour.
Von jetzt an warten wir auf eine günstige Wetterlage für die Fahrt nach Neu-Kaledonien. Inzwischen sind auch die Brio, die Shiva, die Desert Eagle und die Grace in die Marina gekommen. Dann lernen wir noch die deutschen Schiffe Liebertee und Dakota kennen, die sich schon seit mehreren Jahren in dieser Region aufhalten. Man trifft sich häufig im Yacht Club oder im nahegelegenen Resort First Landing.
Nach einer langen gemeinsamen Zeit verlässt uns die Moony und fährt zurück nach Malolo. Denise und Wolfgang wollen demnächst nach Neuseeland segeln. Wir warten weiter auf ein günstiges Wetterfenster nach Neu-Kaledonien.